Sehnen nach Begegnungen mit Jesus

Am hochsommerlichen Aprilsonntag besuchte Apostel Rolf Wosnitzka die Gemeinde Reichenbach im Vogtland. Die Gemeinde erlebte zwei Inruhesetzungen und eine Heilige Versiegelung. Im Gottesdienst zeigte der Apostel den Weg zu und mit Jesu auf und stellte dabei die Begegnung auf dem Berg der Verklärung in den Mittelpunkt. Zu diesem Gottesdienst war auch die Gemeinde Greiz eingeladen.     

Nach dem Gemeindegesang „Wir möchten Jesum sehen“ las der Apostel das Bibelwort aus Markus 9, Vers 2:

"Und nach sechs Tagen nahm Jesus mit sich Petrus, Jakobus und Johannes und führte sie auf einen hohen Berg, nur sie allein. Und er wurde vor ihnen verklärt."

Die anwesenden Jünger auf dem Berg der Verklärung haben Jesus dort in einem völlig neuen Licht gesehen. Dort sahen sie Jesus nicht nur als Mensch, sondern als Gottessohn mit besonderem Auftrag und göttlicher Macht. Ihnen ist durch diese Begegnung vieles bewusst geworden.
Solche verändernden Begegnungen will Christus auch heute seinen „Jüngern“ und Nachfolgern schenken. Wie den Jüngern auf dem Berg der Verklärung offenbart sich Jesus im Gottesdienst heute; man kann seine göttliche Macht verspüren, und von seinem Opfer profitieren. Man kann erleben, dass Jesus da ist, Mut und  Zuversicht schenkt. Er rüstet jeden aus, den beschwerlichen Weg mit Anfechtungen, Schmerzen usw. gehen zu können. Es gibt keinen beschwerdefreien Sonderweg für seine Nachfolger, so betonte der Apostel, aber er lässt diesen Weg für jeden gangbar werden.

Der Apostel betonte bereits eingangs seiner Predigt, dass immer ein Sehnen nach der Begegnung mit Christus vorhanden sein möge. Das drückt sich in dem Sehnen nach Liebe, nach Verständnis bzw. nach Orientierung aus. Diesem Verlangen entspricht Jesus in der Bedienung während des Gottesdienstes. Er ist auch in der Lage, das Sehnen nach einer Begegnung mit ihm zu erfüllen.

Nach den Sakramenten Heilige Versiegelung und Abendmahl versetzte der Apostel die Priester Karl Künzel und Dieter Gaulke in den wohlverdienten Ruhestand. Beide drückten ihre Empfindungen der Dankbarkeit und ihre Bitten um Vergebung für Fehler während ihrer jahrzehntelangen Amtstätigkeit in den Predigtzugaben aus. Neben den Aufgaben in der Seelsorge und dem Predigtdienst in der Gemeinde waren sie zudem als Konfirmandenlehrer bzw. als Dirigent des Gemeindechores aktiv tätig.