Stadtkirchentag Open Air

Die Kleine Sächsische Gartenschau endete mit einem Stadtkirchentag im Park der Generationen. Fünf Jahre nach der Landesgartenschau gestalteten die Christen der Stadt diesen Kirchentag gemeinsam.

In der ersten Julihälfte 2014 fand auf dem Gelände der Landesgartenschau Sachsen 2009, dem heutigen Park der Generationen, eine einwöchige „Kleine Landesgartenschau“ statt. Am letzten Veranstaltungstag, einem Sonntag, gestalteten die Christen der Stadt ihren Stadtkirchentag. Nach dem ökumenischen Gottesdienst gab es ein buntes Treiben mitten im wunderschönen Park. Die verschiedenen Gemeinden boten unterschiedliche Aktivitäten an, um mit Neugierigen und Besuchern ins Gespräch zu kommen.

Der Gottesdienst auf dem Freigelände wurde von Vertretern verschiedener ACK-Mitgliedsgemeinden aus Reichenbach und Umgebung durchgeführt. Die Gemeinde der Neuapostolischen Kirche, die zwar (noch) kein Mitglied der ACK (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen) ist, wird zu solchen Aktivitäten immer wieder gern mit eingeladen.

Das Gleichnis Jesu vom Senfkorn bestimmte diesen Tag. Alles fängt klein an, muss wachsen und kann Großes hervorbringen. Dazu wurde im Gottesdienst eine Kurzgeschichte berichtet:
Ein Engel hatte einen Besucher-Stand, ähnlich wie auf dem LAGA-Gelände. Da kam ein Gast vorbei und fragte den Engel, was es denn alles bei ihm gäbe. Der Engel sprach: „Alles, was Du willst“. Der Besucher wollte Frieden, Gerechtigkeit und die Beseitigung der Hungersnot auf der Erde. Darauf antwortete der Engel: „Ich habe hier nur den Samen dafür.“

Was heißt das für uns? Das heißt: Wo in meinem Umfeld fange ich am besten an, Frieden zu stiften und zu bewahren, gerecht zu sein und dem Nächsten zu helfen. Das beginnt im Kleinen und kann Großes bewirken.

Es bleibt die Hoffnung, dass die Gespräche – auch am Stand der neuapostolischen Kirchengemeinde – mit Besuchern und Vertretern anderer Konfessionen Früchte hervorbringen. Es konnte wieder ein Senfkorn ausgesät werden.

Text: K.L / U.S; Fotos: K.L.