Im Konfirmationsgottesdienst der Gemeinde Reichenbach im Vogtland am 17. Mai 2026 kam vieles zusammen. Die Konfirmandin Wilhelmine stand dabei im Mittelpunkt des festlichen Gottesdienstes. Im Predigtteil rieten der Gemeindevorsteher, der Konfirmandenlehrer sowie die Initiatorin der monatlich stattfindenden Zusammenkünfte der „Jungen Gemeinde“, auch weiterhin auf die Lebensbegleitung durch Christus zu vertrauen. Seine Liebe werde niemals enden und solle durch das eigene Leben weitergetragen werden.
Damit der Glanz des Konfirmationssegens, des Gemeindelebens und die Wirkung des Heiligen Geistes nicht verblassen, müsse man immer wieder selbst Hand anlegen. Dies verdeutlichte Priester Thomas Bogner mit dem symbolischen Geschenk einer Gartenschere. Überall gebe es Arbeit, damit die Vorsätze für ein Leben mit Jesus nicht „zuwachsen“ und dadurch unsichtbar werden.
Alles Bekennen und aktive Mitwirken werde Freude hervorrufen und sich lohnen — so lautete der Rat an die Konfirmandin. Diakonin Miriam Keilig machte dies anhand mehrerer Beispiele und persönlicher Erlebnisse deutlich.
Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Gemeindechor sowie der Musikgruppe der „Jungen Gemeinde“ gestaltet. Nach der Segenshandlung, zu der die Konfirmandin vor den Altar gebeten wurde, konnte sie mit herzlichen Worten in den Kreis der Jugend der Gemeinde und des Kirchenbezirkes aufgenommen werden. Gleichzeitig verabschiedete man sie mit einem Bildband über ihre bisher erlebte Kindheit in der Gemeinde Reichenbach aus der Kindergruppe.
Neuapostolische Kirche